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  • mbuslau

Kortisontherapie bei Sklerodermie doch hilfreich?

Aktualisiert: 29. Juni


Bild: RomanR. stoch.adobe.com

Die Kortisontherapie in höherer Dosierung (mehr als 15 mg Prednisolon pro Tag), gilt wegen der Gefahr, bei systemischer Sklerodermie eine akute Nierenschädigung (akute renale Krise) auszulösen, als mehr oder weniger obsolet also kontraindiziert.

Nun gibt es aber eine neu publizierte Studie (Phase 2), die den Effekt einer 3-monatigen Kortisontherapie (0.3 mg Prednisolon /kg Körpergewicht) im frühen Entzündungsstadium der diffusen systemischen Sklerodermie untersucht.


Hierbei zeigte sich ein positiver Effekt hinsichtlich der Abnahme der Schmerzen der Betroffenen, sowie eine Abnahme des Gefühls der Ängstlichkeit und Hilflosigkeit gegenüber der Erkrankung. Die Kortisontherapie hatte in der gewählten Dosierung keinen negativen Effekt auf die Nierenfunktion.


Die Kortisontherapie führte zu keiner signifikanten Besserung der Hautverhärtung. Ausserdem war die Zahl der untersuchten Sklerodermiepatienten/-innen zu klein, um verlässliche statistische Aussagen zu treffen.


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