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Rituximab bessert zahlreiche Symptome bei Sklerodermie-bedingter Lungenfibrose

Aktualisiert: 25. Nov. 2022

Rituximab (Handelsname Mabthera) bindet gezielt an B-Lymphozyten im Körper und blockiert so die Antikörperproduktion. Seine Wirkung wurde bei Sklerodermie-bedingter Lungenfibrose verglichen mit dem Chemotherapeutikum Cyclophosphamid (Handelsname Endoxan), das schon seit vielen Jahren bei systemischer Sklerodermie mit Lungenfibrose eingesetzt wird, wegen seiner Toxizität aber gefürchtet ist (u.a. Blasenschädigung, Gefahr der Tumorinduktion).


In einer Vergleichsstudie an 61 Sklerodermie-Patienten mit Lungenfibrose besserte die Gabe von Rituximab besser als Cyclophosphamid die Symptome Husten, Schluckstörungen, Durchfall, Raynaud-Phänomen und Fingerulzera.

Sowohl Cyclophosphamid als auch Rituximab besserten die Atemnot der Betroffenen. Rituximab besserte mehr als Cyclophosphamid die CO-Diffusion der Lunge. Hingegen besserte Cyclophosphamid mehr als Rituximab die forcierte Vitalkapazität (FVC).








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