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Diffuse systemische Sklerodermie im Anschluss an eine Covid 19-Infektion

Berichtet wird über einen 67-jährigen, bis dahin gesunden Mann, der im unmittelbaren Anschluss an eine überstandene Covid-19 Infektion zunächst ein Raynaud-Phänomen, im weiteren Verlauf eine zunehmende diffuse systemische Sklerodermie entwickelt hatte mit Abgeschlagenheit, diffuser Hautverhärtung und Juckreiz, Schluckbeschwerden, Atemnot bei körperlicher Belastung, Durchfall und Gewichtsabnahme. Im Blut konnten folgende Antikörper nachgewiesen werden: ANA, anti RNA und anti SSA. Die Kapillarmikroskopie zeigte ein Sklerodermie-typisches Muster. In der Lungenanalyse ergaben sich Hinweise für eine beginnende interstitielle Lungenfibrose sowie einen beginnenden Lungenhochdruck.


Trotz eingeleiteter Therapie mit Mycophenolat mofetil (MMF) und interdisziplinärer medizinischer Betreuung verstarb der Mann an den Folgen des Lungenversagens.


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