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  • mbuslau

Häufig sexuelle Störung bei Männern mit systemischer Sklerodermie

Aktualisiert: 23. Juni


Bild: Zerbor. stock.adobe.com

Über 80% der Männer mit systemischer Sklerodermie leiden unter einer häufig schweren erektilen Dysfunktion mit negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen.


Diese sexuelle Störung ist oft mit einem schwereren Verlauf der Sklerodermie assoziiert (ausgedehnter Hautbefall, Lungenbeteiligung, muskuläre Schwäche, Gefahr einer akuten Nierenfunktionsstörung).


Ursächlich scheinen die gestörte Durchblutung des Genitals sowie eine vermehrte Bindegewebsablagerung (Gefahr der Phimose) von Bedeutung. Möglicherweise spielen aber auch medikamentöse Einflüsse sowie psychogene und neurogene Faktoren eine Rolle.



Persönliche Anmerkung: Das Problem der erektilen Dysfunktion ist immer noch schambesetzt und wird im ärztlichen Gespräch bei systemischer Sklerodermie oft nicht thematisiert. Das ist angesichts der Häufigkeit des Problems und der negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen nicht akzeptabel, zumal sich heute die Behandlungsmöglichkeiten (Stichwort: Sildenafil, Tadalafil) im Rahmen der Durchblutungsstörungen der systemischen Sklerodermie wesentlich verbessert haben.

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